Europatag 2018 - Thinking Europe

Am 16. Mai 2018 haben alle acht Dortmunder Europaschulen ein großes Europafest gefeiert. Das Reporterteam der 7f des Max-Planck-Gymnasiums hat dazu einen gemeinsamen Bericht geschrieben:

Die EU - EUROPATAGSVERANTSTALTUNG IM DIETRICH-KEUNING-HAUS

Alle Europaschulen | 16.05.2018

Anlässlich des Europatags, welcher am 9.Mai aufgrund des Schuman-Plans stattfindet, versammelten sich viele Klassen aller Europaschulen Dortmunds im Dietrich-Keuning-Haus, um durch Workshops Europa mit seinen über 500 Millionen Einwohnern besser kennen zu lernen!

Der Tag verlief wie folgt:

  • 9:00 Einlass
  • 9:15 Begrüßung
  • 9:30 erster Workshop
  • 11:00 Pause
  • 11:15 zweiter Workshop
  • 13:00 Gemeinsames Mittagessen
  • 14:00 Präsentation
  • 15:00 Ende

Die Workshops, die zur Verfügung standen, waren „Come Closer-Musik und Tanz“, „Come Closer-Musik und Gesang“, „#EU and me“, „Marke Europa“, „So schmeckt’s bei uns“, „Rhythmen unterschiedlicher Welten“, „Sprichwörtliches Europa“, „Agenda 2030“, „Skyline Europa“, „Israelischer Tanz“, „Botschaften an Europa“, „Upcycling“ und „Improtheater“.

Während der Workshops haben wir, als Reporterteam, den Leuten auch einige Fragen gestellt. Z.B., was sie in den Workshops lernen...

Bei dem Workshop „Come Closer – Musik und Tanz“ und „Come Closer – Musik und Gesang“ lernten die Schüler zu einem Song zu tanzen, um Zusammenhalt, Respekt und Zusammenarbeit zu stärken, da dies die Ziele der EU sind!
Durch die Workshops „israelischer Tanz“, „Rhythmen unterschiedlicher Welten“, „Skyline Europa“ und „So schmeckt’s bei uns“ sollten die Schüler die vielfältigen und unterschiedlichen Kulturen und Städte näher kennen lernen.
Zudem sollten sie durch die Workshops „#EU and me“, „Marke Europa“, „Sprichwörtliches Europa“, „Agenda 2030“, „Botschaften an Europa“, „Upcycling“ und „Improtheater“ lernen kreativ Neues zu entwickeln und die EU zu erkunden!
Darüber hinaus präsentierten viele die Ergebnisse ihrer Teamarbeit auch bei der Präsentation am Ende.

Auf die Frage, wie es ihnen gefallen hat, antworteten die meisten Schüler positiv, jedoch waren auch kritische Aussagen zu vernehmen.
Beispielsweise hatten einige Schüler des Workshops Skyline Europa eine andere Vorstellung von den Arbeitsmaterialien gehabt!
Allerdings konnten sich viele Schüler unter 12 Jahren noch nicht so viel unter den Begriffen Europäische Union und Europa vorstellen.
Die anderen Schüler dachten dabei an eine Vereinigung von Ländern, die sich für Freiheit, Frieden, Recht, Bildung etc. einsetzten.
Des Weiteren äußerten einige Schüler auch Wünsche, wie z.B. bessere Flüchtlingspolitik oder auch Unterstützung wirtschaftsschwacher Länder.

Auffällig war, dass die Schüler durchs Reisen in der EU schon viele kulturelle Erfahrungen sammeln konnten.

→ Zusammenfassend würden wir sagen, dass das Projekt „Thinking Europe“ eine gute Resonanz hatte, da viele Teilnehmer Begeisterung und Motivation zeigten.

Luise Groh, Jamie Maaß, Zoé-Zérîn Yildiz 7f (Max-Planck Gymnasium)

Programm „Europa macht Schule“ startet an der Europaschule

Seit Anfang März ist der Name Europaschule für die Schülerinnen und Schüler des Spanisch- Grundkurses der 11. Klasse im wahrsten Sinne des Wortes Programm. Die Europaschule nimmt seitdem an dem Programm Europa macht Schule des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil.

Im Rahmen dieses Projektes dürfen wir die spanische Studentin Blanca Avilés herzlich an unserer Schule begrüßen. Sie begleitet den Spanisch-Grundkurs von Frau Neise und stellt den Schülerinnen und Schülern ihr Heimatland auf kreative und anschauliche Weise vor. Nach dem ersten Kennenlernen begab sich Blanca Avilés mit den Schülerinnen und Schülern auf eine gedankliche und bildliche Reise durch ihre Heimatstadt Salamanca und vermittelte ihnen Einblicke aus erster Hand.

Im weiteren Verlauf des Projektes gestaltet die Erasmusstudentin mit den Schülerinnen und Schülern ein Projekt zum Thema Greguerías. Diese Kleinform der spanischen Literatur wurde vom spanischen Schriftsteller Ramón Gómez de la Serna erfunden. Er stellte die Formel: „Greguería = Humor + Metáfora“ auf. Die Schülerinnen und Schüler lernen mithilfe von Zeichnungen die Bedeutungen der Greguerías kennen, interpretieren die Wortspiele und erfinden erste eigene Greguerías, die sie anhand von Bildern oder Zeichnungen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Blanca Avilés und die die Chance auf eine authentische Begegnung für unsere Schülerinnen und Schüler.

Im Mai werden die Projekte aller teilnehmenden Schulen im Rahmen einer Abschlussfeier präsentiert, an der auch unser Spanisch-Grundkurs 11 mit den beiden Lehrerinnen teilnehmen wird. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Viefado, das heißt „Vielfalt Dortmund“ – Aktion am Europatag, 9. Mai 2016

Wir sind Europaschule und Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage – dies haben viele Schülerinnen und Schüler der Europaschule zusammen mit Hunderten anderer Schüler Dortmunder Schulen am 9. Mai eindrucksvoll auf dem Friedensplatz gezeigt.

Viefado, das Zeichen für Vielfalt, gibt vielen Menschen die Möglichkeit, ihre Position zu zeigen. Durch das Zeichen werden Menschen sichtbar,

- die weder Diskriminierung, noch Ausgrenzung akzeptieren.

- die eine positive Einstellung zu einer offenen, toleranten und friedlichen Gesellschaft haben.

- die in Vielfalt leben wollen.

- die sich für ein Umdenken in der Welt einsetzen.

Das Viefado ist ein einfaches Zeichen aus 2 -3 Kreisen, leicht selbst herzustellen, um es seinen Freunden, seiner Familie, fremden Menschen auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz weiterzureichen und anzubieten, um es zu verbreiten. Die Kreise haben unzählige Farbkombinationen, so wie sich die Vielfalt durch unterschiedlichste Menschen eben darstellt. Die Viefados sind getöpfert, gehäkelt, gezeichnet, fotografiert. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Am Europatag haben wir die Kreise überdeutlich und übergroß und sehr eindrucksvoll mit Kreide auf den Friedensplatz gemalt.

Unsere Schulministerin Frau Löhrmann, Oberbürgermeister Sierau und viele Schulleiterinnen und Schulleiter haben sich bei der Aktion zu den Schülerinnen und Schülern gestellt und mit ihnen gesprochen.