Studienfahrt nach Prag der Abschlussstufe 2017

Unsere Studienfahrt nach Prag begann mit einer langen Busfahrt, die einige von uns erfolgreich verschlafen haben. Gegen späten Mittag kamen wir dann endlich an unserem Hotel an und hatten zunächst einmal genügend Zeit in Ruhe unsere Hotelzimmer zu beziehen.

Am Abend stand eine 3-stündige Stadtführung durch die Prager Altstadt vor der Tür. Zugegeben, anfangs waren einige von uns durchaus nicht sehr motiviert, doch der Spaziergang half uns allen wieder fit zu werden.

Wir erlebten einen ersten Eindruck von Prag, zu Fuß besichtigten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Klementinum an der Charles Bridge. Zu später Stunde haben wir die schönen beleuchteten Gassen bewundert, sowie die weltweit bekannte Aposteluhr.

Am darauf folgenden Tag besuchten wir das Skoda-Werk in Mlada Boleslav und erhielten dort eine mehrstündige Museumsführung. Dabei gingen wir weit zurück in die Vergangenheit und bekamen einen Eindruck von der Entwicklungsgeschichte der Skoda-Autos. Außerdem erhielten wir eine Werksbesichtigung, wo man einmal den typischen Herstellungsablauf eines Autos sah.

Für Autoliebhaber und Geschichtsbegierige war dies ein gelungener Ausflug. Die Freizeit kam an diesem Tag auch nicht zu kurz, wir konnten uns den späten Nachmittag und Abend frei einteilen, sowie die darauf folgenden Tage auch.

Als Teil der deutschen Geschichte besichtigten wir am Mittwoch Theresienstadt was zur Zeit des zweiten Weltkrieges als Konzentrationslager und Gestapo-Gefängnis diente. Kam es zu einem Angriff auf Theresienstadt nutzten die Soldaten die unterirdischen Gänge um eine schnelle Verteidigung aufbauen zu können, die wir ebenfalls nutzen durften.

Das Highlight unserer Woche war die Raftingtour auf einem Nebenkanal der Moldau an unserem letzten Tag. Sowohl unsere Sportskanonen als auch unsere Sportmuffel waren von diesem Tag so begeistert, das sie gar nicht gehen wollten. Nach dieser sportlichen Aktivität konnten wir uns am Abend bei einer Schiffsfahrt mit Buffet stärken und ausruhen.

Unseren letzten Abend haben wir dann gemeinschaftlich ausklingen lassen und hatten eine Menge Spaß. Am Freitagmorgen nach dem Frühstück mussten wir leider die Heimreise antreten und verließen Prag mit schönen Erinnerungen.

Lena Dahlbüdding

Rafting auf der Moldau.
Natürlich nur mit der...
passenden Ausrüstung.

Abitur 2016

Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2016:

Adantor, Fabienne; Albert, Kai; Beisemann, Laura; Ben-Meryem, Hanifa; Berisha, Leonora; Blaurock, Michelle; Bloser, Lena; Düdder, Dennis; Eul, Leonie; Fiedler, Ronja; Franken, Mascha; Geipel, Joshua; Gerke, Klara; Gershoyn, Ilya; Girardi, Amira; Humbach, Patrick; Jansen, Tom; Jessat, Lisa; Klimas, Anna; Krzistetzko, Leonie; Leimann, Alicia; Leisner, Laura; Leuschner, Fabian; Liedke, Eric; Lüning, Sophie; Mackowiak, Henry; Metze, Timo; Mirsaiapov, Nichita; Morina, Lorik; Motejat, Jil; Nguyen, Monika; Oberschulte, Nele; Pape, Tobias; Pein, Laura; Ruhl, Eileen; Schultz, Louisa; Souissi, Maren; Spieker, Jumai; Strotmann, Timo; Uhle, Dennis; Uykan, Lisa; Wentler, Marla

Der Abitur-Jahrgang 2016 in Zahlen:

Insgesamt: 51 SchülerInnen

Sehr gute Abschlüsse: 5 SchülerInnen, davon eine mit dem Abiturdurchschnitt 1,0

Gute Abschlüsse: 22 SchülerInnen

Befriedigende Abschlüsse: 24

Motto: Abisaurus rex, 'raus aus der Kreidezeit!

Rede der Oberstufenleitung:

Ich begrüße hier heute Abend ganz herzlich die Schülerinnen und Schüler des Abijahrgangs 2016 mit ihren Angehörigen und die lieben KollegInnen und Kollegen, die heute trotz der Zeugniskonferenzen noch den Weg hierher gefunden haben. Da geht sie dahin, unsere Population der Art Abisaurus rex. Und während ich die Abiturienten des letzten Jahrgangs nur verabschieden konnte, durfte ich diese Population in den letzten beiden Jahren im Rahmen verschiedener verhaltensbiologischer Untersuchungen beobachten und kennenlernen. Ich werde nun, wie das im naturwissenschaftlichen Unterricht üblich ist, zunächst meine Beobachtungen schildern und anschließend auswerten.

1.) Beobachtungen: Der Abisaurus rex zeichnet sich durch eine interessante Kombination von Merkmalen aus. Seine äußeren Merkmale unterscheiden sich nicht von denen anderer geschlechts-dimorpher Saurier-Arten. Die Männchen sind meist kurzhaarig, die Weibchen tragen in der Regel längeres Haar in wechselnden Farbnuancen von blond, rot, braun und schwarz. Ein einzelnes Individuum wechselte seine Haarfarbe zwischenzeitlich auch zu blau und grün. Auffällig ist der große Energiebedarf, der von den meisten Abisaurus rex-Individuen am liebsten mit zuckerhaltigen Lebensmitteln gedeckt wird. Dieser Zuckerbedarf war freitags nachmittags vor dem Kunst- und Musikunterricht doppelt so groß wie an den anderen Wochentagen und wuchs bei den meisten Abisauriern während Klausuren und anderen Prüfungen noch auf das dreifache der alltäglichen Menge an. Der große Energiebedarf ging mit einem großen Schlafbedürfnis einher, was bei einzelnen Individuen immer wieder zu verspätetem Eintreffen in den ersten Unterrichtsstunden und zu Konflikten mit den Experimentatoren führte. Die Mehrheit der Abisaurier zeichnete sich durch eine große Toleranz gegenüber Stress aus. Sie zeigten auch bei langen Unterrichtstagen bis 18.00 Uhr am Freitag und bei hoher Klausurdichte kaum Veränderungen ihrer insgesamt positiven Verhaltensmuster. Einige Individuen waren auffällig anfällig für Infektionen durch Viren und Bakterien und verließen in Prüfungsphasen ihre Nester nicht. Langzeituntersuchungen belegen, dass die gewünschten Verhaltensanpassungen in den meisten Fällen durch das Nachschreiben von Klausuren an unterrichtsfreien Tagen erreicht werden konnten. Der Abisaurus rex hat ein differenziertes, gut ausgeprägtes Sozialverhalten. Meistens konnte man die Individuen in unterschiedlich großen Gruppen beobachten, selten waren Individuen allein im Habitat Schule vorzufinden. Dabei entwickelten sich auch einzelne monogame Paarungssysteme. Im Umgang mit den Experimentatoren waren die Abisaurier fast ausnahmslos freundlich und höflich, so dass alle Experimente in einer angenehmen Atmosphäre stattfinden konnten, die überwiegend von gegenseitiger Zugewandtheit und fachlichem Interesse geprägt war. Auch als der Spaßtag buchstäblich ins Wasser fiel, da die Mehrheit Experimentatoren nicht bereit war auch nur für kurze Zeit die Rollen mit den Abisauriern zu tauschen, bewiesen diese in vorbildlicher Weise ihre Zuverlässigkeit und hinterließen ihr Habitat sauber und ordentlich aufgeräumt, was ihnen früher oft schwer gefallen war.

2.) Auswertung: Die Langzeitstudie hat insgesamt zu sehr positiven Ergebnissen geführt. Alle Abisaurier haben sich weiterentwickelt und beachtliche Ergebnisse erzielt, auf die sie stolz sein können. Ich bin es auf jeden Fall. Deshalb sehe ich dem heutigen Ende der Langzeitstudie mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freue ich mich mit der Abisaurier-Population für ihren Erfolg, andererseits wird sie heute in ein neues Erdzeitalter und in neue Habitate mit unbekannten Umweltfaktoren entlassen. Die gemachten Beobachtungen geben aber Grund zu der Annahme, dass unsere Abisaurier auch dort überleben, sich erfolgreich anpassen und ihren neue Lebensgemeinschaft und ihr neues Habitat positiv verändern werden. Auf eine letzte verhaltensbiologische Beobachtung freue ich mich noch: heute werde ich zum Abschluss das Verhalten der Abisaurier bei Abschiedsfeiern und Partys studieren. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten dieser aufwendigen Langzeitstudie für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit, besonders bei Herrn Giebel, der einmal mehr seine Fähigkeiten und Erfahrungen als Saurier-Pfleger und -Dompteur unter Beweis gestellt hat.

Abiturjahrgang 2016
Abiturverleihung 2016

Abschlussfahrt 2015 Prag

Die Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse der Europaschule fuhren in der Zeit vom 17. August bis zum 21. August 2015 auf ihre Abschlussfahrt.

Am Montag ging es mit dem Bus in die tschechische Hauptstadt Prag.

Nach fast 10 Stunden erreichte der Jahrgang endlich Prag und , nach einer weiteren Stunde des Suchens in der Hauptstadt, gelang es unserem Busfahrer einen Parkplatz in der Nähe des Hotels zu finden, in dem wir untergebracht wurden. Das Hotel, welches nach dem berühmten Künstler „Mucha“ benannt wurde, versorgte uns mit leckerem Essen und beglückte die Schüler mit einem zentralen Standort. Die Führung am nächsten Tag nutzte die Zentralität des Hotels und die Schüler klapperten die Stadt zu Fuß mit Regenschirmen und einer Reiseführerin ab. Neben interessanten Bauten gibt es in der Hauptstadt viele Brücken, die über die Moldau führen. Die wohl bekannteste Brücke ist die Carls-Brücke, an der die Führung endete. Ab da hatten die Schüler Zeit im strömenden Regen auf eigene Faust die Stadt weiter zu erkunden. Wie schon am vorherigen Abend gab es nach dem Abendessen eine kleine Versammlung, in der wir den nächsten Tag besprachen.

Der zweite Tag begann mit einer Führung durch die Skoda-Werke in Mlada Boleslav, einer Stadt mit ca. 44.000 Einwohnern, von denen ca. 20.000 in den Skoda-Werken arbeiten. Zunächst erklärte man uns die Entstehungsgeschichte der Werke, danach duften die Schüler durch die Endfertigung laufen und somit die Entstehung eines Autos mitverfolgen. Nach der autoreichen Führung und zahlreichen Überlegungen, einen Skoda zu kaufen, fuhren wir wieder mit unserer ursprünglichen Führerin zur Prager Burg. Einen Spaziergang durch den St. Veits Dom, den Königspalast, die St. Georgs Basilika, den Turm Daliborka und durch das Goldene Gässchen später wurden wir entlassen und hatten bis zum Abendessen frei verfügbare Zeit.

Die Moldau zu besichtigen darf bei einem Prager Aufenthalt auf keinen Fall fehlen, deswegen fuhr der Jahrgang am letzten Tag zum Rafting. Der Tag versprach sehr viel Spaß und die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrer kamen mit glühenden Augen und roten Wangen aus dem Wasser und konnten es kaum erwarten erneut hinein zu springen. Nach drei Runden mit dem 6er Boot durften wir in einem bestimmten Abschnitt auch ohne Boot ins Wasser springen und uns treiben oder uns „durchstrudeln“ lassen. Erschöpft und hungrig ging es dann wieder ins Hotel und wir hatten Zeit zur freien Verfügung. Wir Schüler nutzen die Zeit und Trafen uns alle an der Moldau und ließen unseren letzten Abend gemütlich am Wasser und mit einem schönen Ausblick ausklingen. Am Freitagmorgen ging es nach dem Frühstück und einer Zimmerkontrolle wieder zurück Richtung Dortmund.