Europaschüler besteigen Windmühlen in den Niederlanden

Am 01. Juli besuchte der Niederländischkurs der Europaschule Dortmund seine neue Partnerschule in Arnheim. Dort staunten die Schüler nicht nur über niederländischen Schulen, sie konnten im openluchtmuseum auch Windmühlen besteigen und etwas von der Geschichte der Niederlande kennenlernen.

Im Dezember 2016 besuchten mehr als 80 niederländische Schülerinnen und Schüler die Europaschule Dortmund und ließen sich von den Europaschülern die industrielle Vergangenheit Dortmunds zeigen. Nun fuhr der Niederländischkurs des Jahrgangs 12 zum Gegenbesuch in die Niederlande.

Die erste Station des Besuchs war natürlich die Schule der niederländischen Partner. Dort staunten die deutschen Schüler über den Standard niederländischer Schulen und erfuhren, dass das Beekdal Lyceum ganz anders aufgebaut ist als die typische deutsche Schule: Statt eines eigenen Klassenzimmers gibt es Fachräume, zu denen die Schüler in den Unterricht gehen müssen. Mindestens ein PC am Lehrerpult und sogenannte White-Boards statt Tafeln bilden die Grundausstattung der Unterrichtsräume. Mehrere Musik- und Probenräume und auch die Kunst- und Naturwissenschaftsbereiche brachten die EuropaschülerInnen zum Staunen. Dafür verantwortlich, so erfuhren die Schüler später, ist unter anderem auch ein Elternbeitrag von 150,- Euro im Jahr, der vollständig für die Ausstattung der Schule genutzt wird.

Mit Bus und Fahrrad fuhren Niederländer und Deutsche dann zum openluchtmuseum (dt: Freilichtmuseum) in Arnheim, das in einem großen Park die verschiedenen Aspekte der niederländischen Geschichte widerspiegelt: originalgetreue Windmühlen, die einige der Schüler auch bestiegen, Gastarbeiterwohnungen der 60er Jahre, alte Wäschehäuser, in denen man ausprobieren konnte, wie man ohne Waschmaschine waschen musste, oder typische Arbeiterhäuser des frühen 20. Jahrhunderts und ihr Wandel in der Einrichtung. Dieses Mal führten die niederländischen Schüler die deutschen Gäste durch ihre Geschichte.

Den Abschluss bildete der Besuch der Arnheimer Altstadt, wo die Schüler bei einem drankje fris entspannten und die Zeit nutzten, die Heimatstadt der Partnerschüler kennenzulernen. Auch Souvenirs aus den Niederlanden kamen nicht zu kurz.

Erstauntes Lob erhielten die Europaschüler von den Niederländern dafür, wie viel Niederländisch sie nach knapp zwei Jahren schon problemlos verstehen. Und auch die Europaschüler waren begeistert von dem Programm der Niederländer. Einstimmig freuen sich Lehrer und Schüler aus Deutschland und den Niederlanden darauf, diesen Austausch im nächsten Jahr fortzusetzen.

Europaschüler erkunden mit niederländischen Gästen die Stadt Dortmund

Zweiundzwanzig Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 der Europaschule Dortmund begrüßten am 29.11.2016 mehr als 80 niederländische Gäste aus dem Beekdaal Lyceum Arnheim. Doch statt „koffie en koekjes“ gab es für die niederländischen Schüler eine kleine Reise durch die industrielle Vergangenheit Dortmunds und das Staunen über den größten Weihnachtsbaum der Welt.

Elf Touren durch Dortmund hatten die Schülerinnen und Schüler des Niederländischkurses der Europaschule für ihre Gäste vorbereitet. Der Wirtschaftsraum Ruhrgebiet und der industrielle Wandel sind Teil des niederländischen Lehrplans in den Fächern Wirtschaft und Erdkunde. So waren nicht nur der Phoenixsee und die Hoesch Area, das Dortmunder U und die alten Dortmunder Brauereien Teil des Programms, sondern auch das Kreuzviertel, der Adlerturm und natürlich der Signal Iduna Park. Die Aufgabe der Europaschüler blieb aber nicht bloß, den niederländischen Gästen ihre Heimatstadt vorzustellen. Sie lernten auch das Erstaunen der Niederländer über unseren vielgenutzten ÖPNV kennen, den dringenden Wunsch Marco Reus zu sehen und sie konnten neugierig fragen: „Wie ist das eigentlich in den Niederlanden...?“ Dabei hatten die Europaschüler durch ihre Niederländischkenntnisse einen großen Vorteil.

Die Europaschule ist die einzige Schule in Dortmund, die in ihrer Oberstufe Niederländisch als neu einsetzende Fremdsprache anbietet. Für viele Schüler, die regelmäßig in den Niederlanden Urlaub machen, eine naheliegende Fachwahl. Und nach dem Abitur zieht es den einen oder die andere auch zu einem Platz an einer der begehrten niederländischen Universitäten. Neben dem Besuch der Stadt Nijmegen in der Jahrgangsstufe 11, ist der Austausch mit dem Beekdaal Lyceum in Arnhem der zweite deutsch-niederländische Projekttag in der Oberstufe. Während des gesamten Tages wurde in Deutsch und Niederländisch kommuniziert – eine authentische Möglichkeit um die Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Die Unterhaltungen in den jeweiligen Fremdsprachen führen zu unerwarteten Erfolgserlebnissen. Fast ungläubig berichten die Schülerinnen und Schüler: „Die haben gesagt, dafür dass wir Niederländisch erst eineinhalb Jahre lernen, machen wir das ziemlich gut.“ Damit steht der Besuch der Europaschüler in Arnheim im Frühjahr 2017 unter einem guten sprachlichen Omen.

Besuch aus Sri Lanka – eine belebende Begegnung im LK Englisch 12. Jahrgang

Endlich mal ein etwas anderer Unterricht – selbst gestaltet und nachhaltig.

Wir sind der Nachfrage der Evangelischen Kirche Dortmund, die im Rahmen ihres Jahresthemas 2016 „Weite wirkt“  elf Partnerschaftsgruppen aus verschiedenen Ländern der Welt in Dortmunder Gemeinden zu Besuch hat, gerne nachgekommen, einige Jugendliche aus Sri Lanka in unsere Doppelstunde am 13. Mai 2016 aufzunehmen.

Die Schüleridee, Informationen in Form eines „Speed Datings“ zu vermitteln, war goldrichtig. Die jungen Menschen kamen sofort ins Gespräch über Themen wie das Schulsystem, den Schulalltag, die Freizeit, die Berufserwartungen und –erfahrungen. Das Zeichen, das die Fünf-Minuten-Runden beendete, störte eigentlich nur und trug nicht zu einem zügigen Wechsel der Gesprächsgruppen bei. Auch die angekündigte Kaffeepause konnte kein Ende der Gespräche herbeiführen. Hier gab es dann auch Gelegenheit über Fußball und Autos zu sprechen. So ist eine der jungen Frauen Fan des BVB und ein junger Mann spart auf einen Volkswagen, auf einen Golf 1, wohlgemerkt. Aber auch das Thema Kirche wurde nicht ausgespart, da die jungen Menschen sich, neben Studium und Arbeit, in ihrer knapp bemessenen Freizeit in kirchlichen Gruppen engagieren.

Fazit: Authentische Begegnungen beleben den Unterricht. Wie gut, dass wir englisch kommunizieren können.

Bericht: Eva Willeke-Brune

Fahrt nach London / London-Trip 2016

Rebekka Harlaar, Leistungskurs Englisch 12


In the first week of February the students of the 12th grade English ‘Leistungskurs’ went on a short trip to London. In the evening of the 4th of February we all met at Dortmund Central Station to go to Essen by train and from there take a coach to London. After a tiring 10-hour-drive and a ferry crossing we finally arrived in London.

It still being too early to check in at the hotel we went for a sightseeing tour to get a first impression of the city. After this we went to the hotel which took us a very long time because of the traffic, but we finally made it there in the afternoon. After freshening up and a bit of resting we went to an outlet shopping center near our hotel and finished our first day by eating out in Wembley where our hotel was located.

The next morning we loaded our luggage into the bus and had breakfast. We then took the tube to London and walked past some sights, for instance Buckingham Palace. Suddenly we were surprised by a military march which was very impressive to watch. After a stop at the Hard Rock Café and Harrods we walked to Piccadily Circus and then spent the afternoon individually. In the evening we all walked through China-Town and Soho which was no fun as it was pouring and we were all tired from walking the entire day. So we found ourselves a nice pub to finish our trip the British way and then went back to the bus.

After another long bus ride and a stormy channel crossing we made it to Essen on Sunday morning and could finally go home. All in all the trip was very nice even though we did not get to see too much of London because it was such a short trip. But it still was very impressive and way better than school.

Projekttag bei Bayer Health Care in Bergkamen

Biologiekurs 12. Jahrgang


Ein Projekttag bei Bayer ist in vielerlei Hinsicht interessant: Man bekommt einen Einblick in ein Unternehmen mit 1.500 MitarbeiterInnen und seinen Sicherheitsvorkehrungen, die einerseits dem Schutz der Gesundheit, andererseits aber auch dem Schutz vor Industrie-Spionage dienen. Man kommt in Kontakt mit Menschen, die einen Beruf mit dem Schwerpunkt Chemie ausüben oder erlernen und – und das war das Hauptinteresse der SchülerInnen, die daran teilgenommen haben - man darf im Ausbildungszentrum des Unternehmens unter fachkundiger Anleitung Experimente durchführen, die in der Schule nicht möglich sind.

Um 07.50 Uhr fanden sich beinahe alle Teilnehmer pünktlich im Besuchereingang ein. Hier wurden wir mit den Sicherheitsausweisen versorgt, ohne die ein Passieren der vielen Sicherheitsschleusen auf dem Firmengelände nicht möglich ist. Ein Mitarbeiter des Ausbildungszentrums holte uns um 08.00 Uhr ab und führte uns über das Gelände zum Ausbildungszentrum. Dort wurden wir von Herrn Reiterer, dem Ausbildungsleiter, begrüßt und erhielten eine ausführliche Sicherheitsbelehrung. Danach wurden wir mit Laborkitteln und Sicherheitsbrillen versorgt. Im Labor übten wir zunächst den Umgang mit den Eppendorfpipetten, mit denen geringste Mengen exakt abgemessen werden können. Danach durften wir endlich mit den eigentlichen Versuchen beginnen.

Die auszubildenden Chemikanten hatten Materialien und Geräte für die Durchführung der folgenden Versuche und Untersuchungen vorbereitet:

  1. DNA-Extraktion
  2. PCR (Polymerase Chain Reaction)
  3. Gelelektrophorese
  4. Testung von Gram-positiven und Gram-negativen Bakterien

Nach dem Projekttag haben die SchülerInnen der Biologie-Kurse des 12. Jahrgangs ihre Erfahrungen und Versuchsergebnisse ausgewertet und in einer Präsentation zusammengestellt.