Rollstuhl-Basketball in der EF

Wir, der 11 Jahrgang der Europaschule Dortmund, durften mit Unterstützung des Kölner Rollstuhl-Basketball Vereins „Kölner 99er“ diese Sportart an unserer Schule ausprobieren.

Mit Hilfe von zwei Bundesligaspielern durfte jede*r einzelne von uns sich in einen Rollstuhl setzten und es ausprobieren. Zu Beginn haben wir uns in zwei Teams aufgeteilt, um jeweils bei dem anderen Team Zuschauer*innen zu sein. Dann haben die zwei Basketballer uns eingewiesen und gezeigt wie man sich am besten mit einem Rollstuhl schnell und einfach bewegt.

Mit viel Spaß sind wir Rennen gefahren und haben die ersten Grundkenntnisse gelernt.

Daraufhin haben wir Korbleger geübt und mit Unterstützung und Anfeuerung der Trainer*innen und Mitschüler*innen dies mit Bravour gemeistert. Zum Schluss hin haben wir dann miteinander gespielt.

Der Einblick in diese Sportart hat uns allen sehr gut gefallen und wir sind alle positiv begeistert.

Ehemaligen-Forum 2019

Am Mittwoch den 18. Dezember 2019 fand für die Stufe 12 der Europaschule Dortmund das Ehemaligen treffen statt.
Ein aufregender und informativer Tag für alle Schüler/innen der Stufe 12.

Wieder einmal erklärten sich viele ehemalige Schüler/innen der Europaschule bereit, sich etwas Zeit zu nehmen und den Schüler/innen der 12 von Ihren Erlebnissen und Plänen nach dem Abitur zu berichten.

Für das leibliche Wohlergehen aller Beteiligten kümmerte sich die Stufe im Voraus um Kaffee und Kuchen und schuf eine wohnliche und angenehme Atmosphäre in der Mensa.

Die Veranstaltung sollte den Schülerinnen und Schülern dabei helfen eine Vorstellung von dem zu bekommen, was sie nach Abschluss des Abiturs erwartet oder erwarten könnte.

Zu Beginn taten sich die Schüler/innen etwas schwer damit, auf die Ehemaligen zuzugehen. Doch schon nach kurzer Zeit wärmte sich die Stimmung etwas auf und man kam ins Gespräch.
Die Schüler/innen unterhielten sich angeregt mit den Ehemaligen und erfuhren viel über die Möglichkeiten die sich ihnen nach dem Abitur bieten. Besonders interessiert waren die Schüler/innen an den Geschichten und Berichten über die Auslandsjahre einiger ehemaliger Schüler/innen. Interessiert und gespannt wurde den Ehemaligen zugehört und eifrig wurden Fragen gestellt. Durch die Vielfalt der verschiedenen Erfahrungsberichte hatten die Schüler und Schülerinnen viele Anlaufstellen, um Fragen zu den unterschiedlichsten Berufen und Studiengängen zu stellen.

Der ein oder andere hat an diesem Tag einen Denkanstoß bekommen oder auch herausgefunden, was eventuell nichts für ihn ist. Alles in allem war das Ehemaligen-treffen 2019 ein voller Erfolg mit vielen interessanten Geschichten und Erfahrungsberichten ehemaliger Schüler und Schülerinnen. Die Schüler/innen der Stufe 12 konnten eine Menge Eindrücke mitnehmen, welche sie in ihre zukünftige Planung mit einfließen lassen werden.

Mind the gap!

Der Englischleistungskurs des zwölften Jahrgangs hat sich in diesem Jahr für eine eigenwillige Interpretation des Begriffs „Brexit“ entschieden: Wir machen den Brexit und fahren nach Großbritannien, bevor die Briten die EU verlassen und möglicherweise alles komplizierter wird. Gesagt, getan: Um 21.15 Uhr begann am 20. Februar 2019 die Reise auf die Insel. Im Morgengrauen wurden mit der Fähre die berühmten White Cliffs of Dover erreicht. Weiter ging es nach London. Da ein früher Check-in im Hotel nicht möglich war, wurde zunächst Westminster erkundet. Leider war der Elizabeth Tower (wir wissen ja, dass Big Ben nur die Glocke ist) wegen Renovierungsarbeiten eingepackt, sodass wir uns gleich auf den Weg zum Buckingham Palace machten, musikalisch begleitet von der Changing of the Guard Parade. Nach einem Frühstück in den Lokalitäten rund um den Piccadilly Circus wurde endlich in unserem Hotel in Wembley eingecheckt. Wegen akuter Müdigkeit reichte es am ersten Nachmittag nur noch für einen kurzen Gang zum Leicester Square und ein Essen in Chinatown.

Gestärkt durch ein englisches Frühstück mit Würstchen, Bacon, Tomaten, Ei, baked beans sowie Toast und Marmelade machten wir uns am Freitag wieder auf den Weg zum Leicester Square, wo zunächst Theaterkarten zum halben Preis erstanden wurden. Die Wahl fiel auf „The Woman in Black“. Ein gemütlicher Spaziergang führte uns vom Tate Modern Museum mit einer atemberaubenden Aussicht an Shakespeare’s Globe vorbei zum Borough Market. Dort wurde die Energie mit internationalem Streetfood wieder aufgetankt, damit der Spaziergang vorbei an der City Hall zur Tower Bridge weitergehen konnte. Unglaublich, wie viele Selfies man auf so einer kurzen Strecke machen kann! Nach einem Blick auf den Tower of London auf der anderen Seite der Brücke begann das individuelle Freizeitprogramm. Pünktlich zum Vorstellungsbeginn trafen sich die Theaterinteressierten am Fortune Theatre im West End und machten Bekanntschaft mit der unheimlichen Frau in Schwarz. Jetzt wissen wir, dass ein Jump-Scare nicht nur im Kino funktionert!

Samstags mischten wir uns zunächst auf dem Camden Lock Market unter Punks und Hipster, probierten Mac and Cheese oder venezolanische Arepas. Der letzte offizielle Programmpunkt war dann das Natural History Museum, wo man plötzlich Teil eines (simulierten) Erdbeben war und Dinosaurierskelette bewundern konnte. Dann brachen auch schon die letzten Stunden an, die bei einem Einkaufsbummel auf der Oxford Street oder im Westfield London Einkaufszentrum, auf der Tribüne im Fußballstadion oder in den Gassen von Soho verbracht wurden. Müde aber glücklich waren abends alle wieder pünktlich im Hotel.

Am Sonntag startete die Rückreise hinter dem London Eye. Am berühmten Waterloo Bahnhof wurden die Oyster Cards wieder entwertet. Nach einer staureichen Fahrt überquerten wir bei strahlendem Sonnenschein den Ärmelkanal und kamen mit reichlich Verspätung mitten in der Nacht in Dortmund an. Die „Mind the gap between the train and the platform!“ - Warnung hallte noch lange nach und der Leistungskurs ist einer Meinung: London is amazing! We’ll be back soon!

Romfahrt 2018

Das zweite Ehemaligen-Forum

19.12.2018 - Heute ergab sich die einmalige Gelegenheit für die angehenden Abiturienten der Europaschule Dortmund Impressionen ehemaliger Schüler bei dem Ehemaligen- Forum zu erlangen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte die Konrektorin Frau Schulz, stellvertretend für Frau Abdinghoff, alle Teilnehmer.

Das Ehemaligen-Forum fand in der weihnachtlich dekorierten Mensa der Europaschule Dortmund statt. An mehreren Gruppentischen saßen jeweils zwei ehemalige Schüler gemeinsam mit sechs bis acht 12. Klässlern. Eine halbe Stunde lang berichteten die ehemaligen Schüler von ihren Erfahrungen im Ausland, über die plötzliche Selbstständigkeit und Verantwortung, bis hin zu ihrem beruflichen Werdegang nach dem Abitur und allem was dazu gehört.

Nachdem Herr Lorf umfassend den Förderverein der Schule vorgestellt hatte, eröffnete Herr Volland das von den Schülern organisierte Buffet aus selbstgemachten Kuchen und anderen Kleinigkeiten. Dazu spendierte der Förderverein Kaffee und Kaltgetränke. Anschließend wurden die Karten neu gemischt, so bekamen die Schüler die Möglichkeit sich mit verschiedenen ehemaligen Schülern auszutauschen.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Ehemaligen-Forum von allen Teilnehmern, den ehemaligen Schülern und den 12.Klässlern, als Bereicherung für den späteren Werdegang aufgenommen wurde. Die ausgelassene Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen verleitete zu angeregten Gesprächen.

Paulina, Luca, Lea & Hannah

Hermann der Cherusker - ein deutscher Held?

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts stand an diesem Tag eine Exkursion in das Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhruniversität Bochum an.

Nach einem einleitenden Vortrag über Geschichtsmythen waren die SchülerInnen selbst gefordert. In kleinen Gruppen wurden Filme und Dokumentationen aus verschiedenen Epochen analysiert. Im Mittelpunkt stand immer die Frage, wie Hermann und die Varusschlacht im Film dargestellt werden.

Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden in Präsentationen zusammengefasst und den anderen Gruppen vorgestellt. Es blieb die Erkenntnis, dass die verschiedenen Filme mehr über die eigene Epoche und die Intentionen ihrer Macher als über die historische Figur verrieten. 

Neben dem historischen Interesse stand aber auch ein Einblick in das Studentenleben auf dem Programm. Die SchülerInnen nutzten die Gelegenheit und erkundeten den Campus und die Mensa der Ruhruniversität, bevor es am Nachmittag wieder nach Dortmund ging.

Studienfahrt nach Prag der Abschlussstufe 2017

Unsere Studienfahrt nach Prag begann mit einer langen Busfahrt, die einige von uns erfolgreich verschlafen haben. Gegen späten Mittag kamen wir dann endlich an unserem Hotel an und hatten zunächst einmal genügend Zeit in Ruhe unsere Hotelzimmer zu beziehen.

Am Abend stand eine 3-stündige Stadtführung durch die Prager Altstadt vor der Tür. Zugegeben, anfangs waren einige von uns durchaus nicht sehr motiviert, doch der Spaziergang half uns allen wieder fit zu werden.

Wir erlebten einen ersten Eindruck von Prag, zu Fuß besichtigten wir bekannte Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Klementinum an der Charles Bridge. Zu später Stunde haben wir die schönen beleuchteten Gassen bewundert, sowie die weltweit bekannte Aposteluhr.

Am darauf folgenden Tag besuchten wir das Skoda-Werk in Mlada Boleslav und erhielten dort eine mehrstündige Museumsführung. Dabei gingen wir weit zurück in die Vergangenheit und bekamen einen Eindruck von der Entwicklungsgeschichte der Skoda-Autos. Außerdem erhielten wir eine Werksbesichtigung, wo man einmal den typischen Herstellungsablauf eines Autos sah.

Für Autoliebhaber und Geschichtsbegierige war dies ein gelungener Ausflug. Die Freizeit kam an diesem Tag auch nicht zu kurz, wir konnten uns den späten Nachmittag und Abend frei einteilen, sowie die darauf folgenden Tage auch.

Als Teil der deutschen Geschichte besichtigten wir am Mittwoch Theresienstadt was zur Zeit des zweiten Weltkrieges als Konzentrationslager und Gestapo-Gefängnis diente. Kam es zu einem Angriff auf Theresienstadt nutzten die Soldaten die unterirdischen Gänge um eine schnelle Verteidigung aufbauen zu können, die wir ebenfalls nutzen durften.

Das Highlight unserer Woche war die Raftingtour auf einem Nebenkanal der Moldau an unserem letzten Tag. Sowohl unsere Sportskanonen als auch unsere Sportmuffel waren von diesem Tag so begeistert, das sie gar nicht gehen wollten. Nach dieser sportlichen Aktivität konnten wir uns am Abend bei einer Schiffsfahrt mit Buffet stärken und ausruhen.

Unseren letzten Abend haben wir dann gemeinschaftlich ausklingen lassen und hatten eine Menge Spaß. Am Freitagmorgen nach dem Frühstück mussten wir leider die Heimreise antreten und verließen Prag mit schönen Erinnerungen.

Lena Dahlbüdding

Rafting auf der Moldau.
Natürlich nur mit der...
passenden Ausrüstung.