Hospitationsaustausch mit der Ingrid Jespersens Gymnasieskole in Kopenhagen

Vom 6. - 10. März 2017 besuchte uns eine kleine Gruppe dänischer Oberstufenschülerinnen der Ingrid Jespersens Gymnasieskole in Kopenhagen. Die jungen Frauen wollten ihre Deutsch-Kenntnisse anwenden und verbessern, um für die am Ende des Jahres anstehenden Prüfungen bestens vorbereitet zu sein.

Unterstützt wurden sie von ihren Gastgeberinnen aus dem 10. und 11. Jahrgang, die sie privat und schulisch gut betreuten.

Mit der dänischen Schule verbindet uns seit vielen Jahren eine freundschaftliche Partnerschaft. Neben dem Auslandspraktikum im 11. Jahrgang und Schülerhospitationen pflegen beide Schulen auch einen Lehreraustausch. Auch in diesem Jahr begleitete eine Lehrerin einige Deutsch- und KunstlehrerInnen der Europaschule und tauschte sich mit Ihnen über Schule, Unterricht und Fach aus.

Schüleraustausch 2015/16 – Fünf Partnerschulen am Start

Im Frühjahr dieses Schuljahres waren verschiedene, sehr unterschiedliche Sprachen an der Europaschule zu hören: dänisch, ungarisch, spanisch, niederländisch und slowakisch. Gut, dass alle SchülerInnen, Gastgeber wie Gäste, englisch lernen, sonst wäre eine Kommunikation kaum möglich gewesen. Das heißt aber nicht, dass eine solche unmöglich ist: ein ungarischer Schüler, der für einen anderen Schüler seiner Klasse kurzfristig eingesprungen war, konnte weder englisch noch deutsch sprechen. Trotzdem haben sich laut Aussage der Gastgeber-Mutter alle prima verstanden. Nach den erfolgreichen und spannenden Reisewochen zu unseren fünf Partnerschulen im Herbst, folgten zwei prall gefüllte Austauschwochen im April und im Mai, mit vielen Aktionen innerhalb und außerhalb der Schule. Ein Höhepunkt war die Disco in der Mensa mit drei Austauschgruppen, die ein voller Erfolg war. Aber auch alle anderen Ausflüge kultureller und sportlicher Art kamen bei den Beteiligten gut an: die Stadtrundfahrt, der Skywalk, die Führungen in der DASA, das Bergbaumuseum, die Besichtigung des Stadions, Minigolf in den Glowing Rooms. Kulinarisch ist auch niemand zu kurz gekommen, es gab ein Mittagessen in der Uni-Mensa und in der Stadtkantine, Curry-Wurst in Bochum und ein Barbecue an der Schule. Hier ist dem Förderverein der Schule zu danken, der dazu beiträgt, dass wir jedes Jahr ein so vielfältiges Programm anbieten können. Einstimmiges Fazit unserer Gäste: sie haben die Dortmund und Umgebung mit Geschichte und Kultur, das Leben an der Europaschule und in den Gastfamilien kennen gelernt. Wiederkommen wollen sie alle, wenn nicht im nächsten Jahr, dann doch irgendwann in naher Zukunft. Und wir von der Europaschule: wir reisen auch wieder. Einige Schülerinnen und Schüler schon im kommenden Schuljahr.

Die niederländische Gruppe an der Europaschule
In Dänemark
Spanien und Deutschland als Teil Europas
Slowaken und Deutsche am Skywalk
In Ungarn